Willkommen bei der dvs-Kommission Gesundheit


Die dvs-Kommission Gesundheit ist eine der größten Teilorganisationen innerhalb der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs). Sie verfolgt das Ziel, die Beschäftigung mit gesundheitsbezogenen Themen innerhalb der Sportwissenschaft sowie den fach- übergreifenden Dialog darüber zu stärken und wird von einem Sprecherrat repräsentiert.

Jährlich lädt sie zu Tagungen ein, in deren Mittelpunkt aktuelle sportwissenschaftliche Fragestellungen mit Fokus auf den Themenkomplex Gesundheit stehen. Innerhalb dieser Bereiche informiert die Website über Aktuelles aus Wissenschaft, Forschung und Lehre, Veröffentlichungen, Veranstaltungen und Kooperationen.

Wenn der Doc zum Sport bittet

Ärtzte können anstelle von Medikamenten in vielen Fällen auch das "Rezept auf Bewegung" verschreiben. Foto: LSB Hessen

Ärtzte können anstelle von Medikamenten in vielen Fällen auch das „Rezept auf Bewegung“ verschreiben. Foto: LSB Hessen

Wie man das „Rezept für Bewegung“ besser an die Frau und den Mann bringt, hat die Deutsche Sporthochschule Köln in einer Studie untersucht.

Eigentlich könnte es ganz einfach sein. Schließlich gehen die meisten von uns bei gesundheitlichen Malaisen zur Ärztin oder zum Arzt ihres Vertrauens. Und bekommen dort nicht selten ein Rezept. Gegen Schnupfen, Stress oder Schlafstörungen zum Beispiel. Dankbar nehmen wir empfohlene Ratschläge wie auch rezeptierte Medikamente entgegen. Schließlich wollen wir die laufende Nase, die quälenden Rückenschmerzen oder die schlaflosen Nächte schleunigst loswerden.

Von der Arztpraxis in den Sportverein

Professor Jens Kleinert

Professor Jens Kleinert von der DSHS ist Mitautor der Studie „Von der Arztpraxis in den Sportverein.“. Foto: privat

Viele Ärzte fördern aktiv das Sporttreiben ihrer Patienten. Wie das aber noch verbessert werden kann, schildert im Interview Prof. Jens Kleinert, Mitautor der Studie „Von der Arztpraxis in den Sportverein.“.

Herr Prof. Kleinert, können Ärzte tatsächlich Menschen zum Sport bringen?

Naja, davon gehen wir aus. Leider kann man das in der Wissenschaft nicht so schön nachweisen, wie wir das eigentlich von der Praxis her glauben. Unsere Studienübersicht zu diesem Thema zeigt, dass es zwar viele sehr erfolgreiche Modelle gibt, aber es gibt eben auch viele Modelle, die zeigen, dass es auch nicht klappen kann. Der Erfolg scheint offensichtlich von Bedingungen abhängig zu sein, die häufig nicht untersucht wurden.  Also zum Beispiel von der Motivation des Arztes, von seiner Bereitschaft, von seinem Enthusiasmus, vielleicht von seiner eigenen Sportkarriere. Es wurde abgefragt, ob Beratung gemacht wird, aber nicht, wie sie genau gemacht wird. Solche Faktoren scheinen aber entscheidend zu sein.

Gemeinsam gegen Diabetes

Diabetiker müssen auch beim Sport regelmäßig den Blutzuckerspiegel messen. Foto: LSB NRW

Diabetiker müssen auch beim Sport regelmäßig den Blutzuckerspiegel messen. Foto: LSB NRW

In Deutschland leiden ca. 7,2 Prozent der Erwachsenen im Alter von 18 bis 79 Jahren an Diabetes mellitus. Deshalb ist eine umfassende und frühzeitige Information wichtig.

Zur Auftaktveranstaltung der Geschäftsstelle „Nationale Aufklärungs- und Kommunikationsstrategie zu Diabetes mellitus“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) an diesem Montag (26. Juni) in Köln sind Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaft, Fachgesellschaften, Verbände, Ärzteschaft und des Öffentlichen Gesundheitsdienstes zusammen. Das teilte die BzgA mit.

Betriebliche Gesundheitsförderung wird für die Sportwissenschaft immer wichtiger – Interview mit Sprecherratsmitglied Prof. Dr. Filip Mess

Prof. Dr. Filip Mess

Prof. Filip Mess forscht an der TU München auf dem Gebiet der Sport- und Gesundheitsdidaktik mit dem Fokus auf Gesundheitsförderung. Sein Ziel ist, insbesondere Aktivität von Kindern und Jugendlichen im Setting Schule zu erforschen sowie von Erwachsenen im Setting Betrieb. Seit September 2016 ist er Mitglied im Sprecherrat der dvs-Kommission Gesundheit.

Im Interview berichtet er über seine Forschungsschwerpunkte und darüber, wie die daraus gewonnenen Erkenntnisse konkret in Programme zur Gesundheitsförderung einfließen und über seine Motivation, sich im Sprecherrat zu engagieren und seine Ziele in diesem Feld.

Neue Felder für die Sportwissenschaft in klinischer Forschung & Praxis – Interview mit Prof. Dr. Friederike Rosenberger und Dr. Joachim Wiskemann

Prof. Dr. Friederike Rosenberger

Dr. Joachim Wiskemann

Prof. Dr. Friederike Rosenberger und Dr. Joachim Wiskemann arbeiten als Sportwissenschaftler im Bereich der klinischen Forschung, konkret am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT), Universitätsklinikum Heidelberg.

 

Durch ihre Erfahrungen an der Schnittstelle von patientenorientierter Forschung und Praxis haben sie im vergangenen Jahr die Rubrik SPORTWISSENSCHAFT IN KLINISCHER FORSCHUNG UND PRAXIS initiiert. Im Interview berichten beide über ihre Arbeit, aktuelle Projekte, konkrete Herausforderungen sowie Wünsche und zeigen auf, welche Chancen es für Sportwissenschaftler in der klinischen Forschung gibt.

Dr. Sport – Warum Bewegung das mächtigste Medikament der Welt ist, in Deutschland aber nicht ausreichend verordnet wird

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Bewegung ist ein mächtiges und dazu noch günstiges Medikament. Foto: LSB NRW

Warum Bewegung das mächtigste Medikament der Welt ist, in Deutschland trotzdem nicht ausreichend verordnet wird, und was wir dafür brauchen, erklärt Autorin Michaela Rose.

Wir befinden uns im Jahre 35 nach Aerobic-Queen Jane Fonda. Allabendlich bevölkern runden-drehende Jogger unsere Parks, regelmäßig locken Sport-Events ein Millionenpublikum vor die Bildschirme und in die Stadien, alle Jahresanfänge wieder titeln selbst große Nachrichtenmagazine mit auflagensteigernden Fitnessthemen. Ganz Deutschland ist scheinbar von Sportlern besetzt. Ganz Deutschland? Mitnichten!

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