Aktuelle Wissenschaft

Modellprojekt: Prävention für Bewohner und Beschäftigte stationärer Pflegeeinrichtungen

Foto: Techniker Krankenkasse

Foto: Techniker Krankenkasse

Prävention im Setting ‚stationäre Pflegeeinrichtungen‘ ist eine doppelte Herausforderung: Während viele Bewohner von mehreren körperlichen Einschränkungen betroffen sind, erleben die Mitarbeiter einen belastenden Berufsalltag. Ein bundesweites Modellprojekt der Techniker Krankenkasse (TK) unter Leitung von Vertretungsprofessorin Dr. Bettina Wollesen der Universität Hamburg nimmt nun diese Präventionsaufgaben in den Fokus: die Gesundheit von Mitarbeitern und gesundheitlichen Ressourcen der Pflegebedürftigen. Ziel des Projekts PROCARE ist, ein Präventionsprogramm (nach §5 SGB XI) in Pflegeeinrichtungen zu implementieren. Dazu gehören Maßnahmen der Gesundheitsförderung für Mitarbeiter ebenso wie gezielte Präventionsmaßnahmen für die Pflegebedürftigen – in den Bereichen Bewegung, Kognition und psychosoziales Wohlbefinden.

INTERDISZIPLINÄRER DVS-EXPERT/INNEN-WORKSHOP „SPORTWISSENSCHAFT IM ZUKUNFTSFELD BETRIEBLICHES GESUNDHEITSMANAGEMENT“

header_050318_72dpiAm 8. Juni 2018 lädt die Kommission Gesundheit zu einem interdisziplinären dvs-Expert/innen-Workshop „Sportwissenschaft im Zukunftsfeld Betriebliches Gesundheitsmanagement“ in Frankfurt am Main ein. Unter dem Slogan „Arbeit 4.0 – bewegt gestalten“ kommen Sportwissenschaftler/innen, Expert/innen aus allen Bereichen der Gesundheits- und Arbeitswissenschaften sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Verbänden, Politik und von Kostenträgern zusammen, um sich über das Betriebliche Gesundheitsmanagement der Zukunft auszutauschen. Partner der Veranstaltung sind die Techniker Krankenkasse und das Hessische Innenministerium.

Betriebliche Gesundheitsförderung wird für die Sportwissenschaft immer wichtiger – Interview mit Sprecherratsmitglied Prof. Dr. Filip Mess

Prof. Dr. Filip Mess

Prof. Filip Mess forscht an der TU München auf dem Gebiet der Sport- und Gesundheitsdidaktik mit dem Fokus auf Gesundheitsförderung. Sein Ziel ist, insbesondere Aktivität von Kindern und Jugendlichen im Setting Schule zu erforschen sowie von Erwachsenen im Setting Betrieb. Seit September 2016 ist er Mitglied im Sprecherrat der dvs-Kommission Gesundheit.

Im Interview berichtet er über seine Forschungsschwerpunkte und darüber, wie die daraus gewonnenen Erkenntnisse konkret in Programme zur Gesundheitsförderung einfließen und über seine Motivation, sich im Sprecherrat zu engagieren und seine Ziele in diesem Feld.

Neue Felder für die Sportwissenschaft in klinischer Forschung & Praxis – Interview mit Prof. Dr. Friederike Rosenberger und Dr. Joachim Wiskemann

Prof. Dr. Friederike Rosenberger

Dr. Joachim Wiskemann

Prof. Dr. Friederike Rosenberger und Dr. Joachim Wiskemann arbeiten als Sportwissenschaftler im Bereich der klinischen Forschung, konkret am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT), Universitätsklinikum Heidelberg.

 

Durch ihre Erfahrungen an der Schnittstelle von patientenorientierter Forschung und Praxis haben sie im vergangenen Jahr die Rubrik SPORTWISSENSCHAFT IN KLINISCHER FORSCHUNG UND PRAXIS initiiert. Im Interview berichten beide über ihre Arbeit, aktuelle Projekte, konkrete Herausforderungen sowie Wünsche und zeigen auf, welche Chancen es für Sportwissenschaftler in der klinischen Forschung gibt.

Hundehaltung und ihr Einfluss auf das Bewegungsverhalten des Menschen

Benedikt Hielscher

Benedikt Hielscher ist Masterabsolvent der Sportwissenschaft der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Fach Sportwissenschaft – Bewegung und Gesundheit und promoviert nun an der Deutschen Sporthochschule Köln. Ein besonderer Arbeitsschwerpunkt lag bereits in seiner Bachelor- und Masterarbeit auf der Fragestellung, inwieweit Hundehaltung einen Einfluss auf das Bewegungsverhalten des Menschen hat.

Einblicke in seine bisherigen Erkenntnisse hat er in einem Fachartikel zusammengetragen, der hier in Auszügen zu lesen ist. Der komplette Artikel unter Mitarbeit von Dr. Birgit Wallmann-Sperlich und Prof. Dr. Ingo Froboese inklusive aller wissenschaftlichen Verweise und Quellenangaben steht als PDF zum Download bereit.

Es ist Winter. Die Tage in Deutschland sind grau, kalt und verregnet. Draußen im Park gehen nur wenige Menschen spazieren. Wer in den Parks oder auf den Feldern in Deutschland um diese Jahreszeit auf Menschen trifft, wird diese häufig in Begleitung ihres Hundes Spazierengehen sehen.

Langzeitstudie MoMo ging 2015 in die Verlängerung – nun gibt es erste neue Ergebnisse

MoMoIn der Sportwissenschaft denkt bei MoMo schon längst niemand mehr an Michael Ende, sondern an das 2002 gestartete Motorik- Modul (MoMo) zur Untersuchung der motorischen Leistungsfähigkeit und körperlich-sportlichen Aktivität von Kindern und Jugendlichen.

Ermöglicht wird die Studie durch die finanzielle Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Letztes Frühjahr gab das BMBF für weitere sechs Jahre Förderung in Höhe von 3,3 Millionen Euro für MoMo frei.

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