Aktuelle Wissenschaft

Betriebliche Gesundheitsförderung wird für die Sportwissenschaft immer wichtiger – Interview mit Sprecherratsmitglied Prof. Dr. Filip Mess

Prof. Dr. Filip Mess

Prof. Filip Mess forscht an der TU München auf dem Gebiet der Sport- und Gesundheitsdidaktik mit dem Fokus auf Gesundheitsförderung. Sein Ziel ist, insbesondere Aktivität von Kindern und Jugendlichen im Setting Schule zu erforschen sowie von Erwachsenen im Setting Betrieb. Seit September 2016 ist er Mitglied im Sprecherrat der dvs-Kommission Gesundheit.

Im Interview berichtet er über seine Forschungsschwerpunkte und darüber, wie die daraus gewonnenen Erkenntnisse konkret in Programme zur Gesundheitsförderung einfließen und über seine Motivation, sich im Sprecherrat zu engagieren und seine Ziele in diesem Feld.

Neue Felder für die Sportwissenschaft in klinischer Forschung & Praxis – Interview mit Prof. Dr. Friederike Rosenberger und Dr. Joachim Wiskemann

Prof. Dr. Friederike Rosenberger

Dr. Joachim Wiskemann

Prof. Dr. Friederike Rosenberger und Dr. Joachim Wiskemann arbeiten als Sportwissenschaftler im Bereich der klinischen Forschung, konkret am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT), Universitätsklinikum Heidelberg.

 

Durch ihre Erfahrungen an der Schnittstelle von patientenorientierter Forschung und Praxis haben sie im vergangenen Jahr die Rubrik SPORTWISSENSCHAFT IN KLINISCHER FORSCHUNG UND PRAXIS initiiert. Im Interview berichten beide über ihre Arbeit, aktuelle Projekte, konkrete Herausforderungen sowie Wünsche und zeigen auf, welche Chancen es für Sportwissenschaftler in der klinischen Forschung gibt.

Hundehaltung und ihr Einfluss auf das Bewegungsverhalten des Menschen

Benedikt Hielscher

Benedikt Hielscher ist Masterabsolvent der Sportwissenschaft der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Fach Sportwissenschaft – Bewegung und Gesundheit und promoviert nun an der Deutschen Sporthochschule Köln. Ein besonderer Arbeitsschwerpunkt lag bereits in seiner Bachelor- und Masterarbeit auf der Fragestellung, inwieweit Hundehaltung einen Einfluss auf das Bewegungsverhalten des Menschen hat.

Einblicke in seine bisherigen Erkenntnisse hat er in einem Fachartikel zusammengetragen, der hier in Auszügen zu lesen ist. Der komplette Artikel unter Mitarbeit von Dr. Birgit Wallmann-Sperlich und Prof. Dr. Ingo Froboese inklusive aller wissenschaftlichen Verweise und Quellenangaben steht als PDF zum Download bereit.

Es ist Winter. Die Tage in Deutschland sind grau, kalt und verregnet. Draußen im Park gehen nur wenige Menschen spazieren. Wer in den Parks oder auf den Feldern in Deutschland um diese Jahreszeit auf Menschen trifft, wird diese häufig in Begleitung ihres Hundes Spazierengehen sehen.

Langzeitstudie MoMo ging 2015 in die Verlängerung – nun gibt es erste neue Ergebnisse

MoMoIn der Sportwissenschaft denkt bei MoMo schon längst niemand mehr an Michael Ende, sondern an das 2002 gestartete Motorik- Modul (MoMo) zur Untersuchung der motorischen Leistungsfähigkeit und körperlich-sportlichen Aktivität von Kindern und Jugendlichen.

Ermöglicht wird die Studie durch die finanzielle Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Letztes Frühjahr gab das BMBF für weitere sechs Jahre Förderung in Höhe von 3,3 Millionen Euro für MoMo frei.

Planung zur Verbreitung der Bewegungsempfehlungen für Deutschland

running-1301313_640Als Fortsetzung und Weiterentwicklung des Projekts „Nationale Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung“ startet Ende 2016 die Planung zur Verbreitung der Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung.

Aktuell steht die Vorbereitung eines Workshops mit ausgewählten Vertreterinnen und Vertretern aus verschiedenen Lebenswelten auf der Agenda. Im Rahmen des Workshops, der Ende Januar stattfindet, sollen die Empfehlungen vorgestellt werden und Wege zu deren Verbreitung diskutiert werden.

Bewegungsempfehlungen für Deutschland veröffentlicht

titel_nationale_bew_empfRegelmäßige Bewegung verbessert die Gesundheit von Menschen in jedem Alter, dennoch bewegt sich ein Großteil der Menschen nicht ausreichend. Doch wie viel sollte man sich bewegen? Und was kann man tun, um die Bewegung von inaktiven Menschen zu fördern?

Entwickelt unter der Leitung von Sportwissenschaftlern der FAU, beantworten die „Nationalen Empfehlungen für Bewegungen und Bewegungsförderung“ diese Fragen. Grundlage für diese Empfehlungen ist ein vom Bundesministerium für Gesundheit gefördertes Projekt, das Teil des Nationalen Aktionsplans „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ ist.

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