Willkommen bei der dvs-Kommission Gesundheit


Die dvs-Kommission Gesundheit ist eine der größten Teilorganisationen innerhalb der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs). Sie verfolgt das Ziel, die Beschäftigung mit gesundheitsbezogenen Themen innerhalb der Sportwissenschaft sowie den fach- übergreifenden Dialog darüber zu stärken und wird von einem Sprecherrat repräsentiert.

Jährlich lädt sie zu Tagungen ein, in deren Mittelpunkt aktuelle sportwissenschaftliche Fragestellungen mit Fokus auf den Themenkomplex Gesundheit stehen. Innerhalb dieser Bereiche informiert die Website über Aktuelles aus Wissenschaft, Forschung und Lehre, Veröffentlichungen, Veranstaltungen und Kooperationen.

AOK Nordost startet niedrigschwellige Bewegungsprogramme

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©Dieter Schütz/pixelio

Unter dem Namen AOK-Freetraining ist ein wissenschaftlich fundiertes Bewegungskonzept an den Start gegangen. Ziel ist es, Bewegungsmuffel vom Sofa zu locken und Anreize für einen aktiveren Lebensstil zu schaffen.

Seit Jahren zeigen Studien, dass Quantität und Qualität von Bewegung in der Bevölkerung stetig abnehmen. Mit dramatischen Folgen. Zum einen nimmt durch den zunehmenden Bewegungsmangel die Zahl von Herz- und Kreislauferkrankungen, Skeletterkrankungen und psychischen Erkrankungen drastisch zu. Zum anderen steigen die krankheitsbedingten Kosten. Sowohl wegen der wachsenden Patientenzahl als auch durch die Fehlzeiten von Arbeitskräften. Inzwischen nehmen sowohl die Gesundheitsträger als auch die Regierung dieses Problem wahr und entwickeln Lösungen, um diesen Trend gemeinsam umzukehren.

Tagung „Professionalisierung von SQ-Angeboten“ in Karlsruhe

Logo_KIT.svgVom  5.  bis  6.  Oktober  2017  findet  die  vom  House  of  Competence  veranstaltete interdisziplinäre Tagung  „Professionalisierung  von  Schlüsselqualifikationsangeboten“ am Karlsruher Institut  für Technologie  (KIT) statt.

Im  Zuge  des vom  Institut  für  Sport  und  Sportwissenschaft  verantworteten  Panels 4 „Forschung  zur Gesundheitsförderung  von  Studierenden“ wird  die  anhaltende Debatte  über die  zunehmende  Belastung  von  Studierenden  an  Hochschulen  zum Anlass  genommen,  um  nach  dem  geeigneten  Ort  für ein  Studentisches Gesundheitsmanagement an deutschen Hochschulen zu fragen – in  Analogie  zum  Betrieblichen  Gesundheitsmanagement.

Wenn der Doc zum Sport bittet

Ärtzte können anstelle von Medikamenten in vielen Fällen auch das "Rezept auf Bewegung" verschreiben. Foto: LSB Hessen

Ärtzte können anstelle von Medikamenten in vielen Fällen auch das „Rezept auf Bewegung“ verschreiben. Foto: LSB Hessen

Wie man das „Rezept für Bewegung“ besser an die Frau und den Mann bringt, hat die Deutsche Sporthochschule Köln in einer Studie untersucht.

Eigentlich könnte es ganz einfach sein. Schließlich gehen die meisten von uns bei gesundheitlichen Malaisen zur Ärztin oder zum Arzt ihres Vertrauens. Und bekommen dort nicht selten ein Rezept. Gegen Schnupfen, Stress oder Schlafstörungen zum Beispiel. Dankbar nehmen wir empfohlene Ratschläge wie auch rezeptierte Medikamente entgegen. Schließlich wollen wir die laufende Nase, die quälenden Rückenschmerzen oder die schlaflosen Nächte schleunigst loswerden.

Von der Arztpraxis in den Sportverein

Professor Jens Kleinert

Professor Jens Kleinert von der DSHS ist Mitautor der Studie „Von der Arztpraxis in den Sportverein.“. Foto: privat

Viele Ärzte fördern aktiv das Sporttreiben ihrer Patienten. Wie das aber noch verbessert werden kann, schildert im Interview Prof. Jens Kleinert, Mitautor der Studie „Von der Arztpraxis in den Sportverein.“.

Herr Prof. Kleinert, können Ärzte tatsächlich Menschen zum Sport bringen?

Naja, davon gehen wir aus. Leider kann man das in der Wissenschaft nicht so schön nachweisen, wie wir das eigentlich von der Praxis her glauben. Unsere Studienübersicht zu diesem Thema zeigt, dass es zwar viele sehr erfolgreiche Modelle gibt, aber es gibt eben auch viele Modelle, die zeigen, dass es auch nicht klappen kann. Der Erfolg scheint offensichtlich von Bedingungen abhängig zu sein, die häufig nicht untersucht wurden.  Also zum Beispiel von der Motivation des Arztes, von seiner Bereitschaft, von seinem Enthusiasmus, vielleicht von seiner eigenen Sportkarriere. Es wurde abgefragt, ob Beratung gemacht wird, aber nicht, wie sie genau gemacht wird. Solche Faktoren scheinen aber entscheidend zu sein.

Gemeinsam gegen Diabetes

Diabetiker müssen auch beim Sport regelmäßig den Blutzuckerspiegel messen. Foto: LSB NRW

Diabetiker müssen auch beim Sport regelmäßig den Blutzuckerspiegel messen. Foto: LSB NRW

In Deutschland leiden ca. 7,2 Prozent der Erwachsenen im Alter von 18 bis 79 Jahren an Diabetes mellitus. Deshalb ist eine umfassende und frühzeitige Information wichtig.

Zur Auftaktveranstaltung der Geschäftsstelle „Nationale Aufklärungs- und Kommunikationsstrategie zu Diabetes mellitus“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) an diesem Montag (26. Juni) in Köln sind Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaft, Fachgesellschaften, Verbände, Ärzteschaft und des Öffentlichen Gesundheitsdienstes zusammen. Das teilte die BzgA mit.

Betriebliche Gesundheitsförderung wird für die Sportwissenschaft immer wichtiger – Interview mit Sprecherratsmitglied Prof. Dr. Filip Mess

Prof. Dr. Filip Mess

Prof. Filip Mess forscht an der TU München auf dem Gebiet der Sport- und Gesundheitsdidaktik mit dem Fokus auf Gesundheitsförderung. Sein Ziel ist, insbesondere Aktivität von Kindern und Jugendlichen im Setting Schule zu erforschen sowie von Erwachsenen im Setting Betrieb. Seit September 2016 ist er Mitglied im Sprecherrat der dvs-Kommission Gesundheit.

Im Interview berichtet er über seine Forschungsschwerpunkte und darüber, wie die daraus gewonnenen Erkenntnisse konkret in Programme zur Gesundheitsförderung einfließen und über seine Motivation, sich im Sprecherrat zu engagieren und seine Ziele in diesem Feld.

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